Die Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE hat einen Plan zum sozial-ökologischen Umbau der Gesellschaft vorgelegt. Bestandteil dieses Plans ist die Durchsetzung von mehr Demokratie - in der Gesellschaft, aber auch im Betrieb.

Diskussionsteilnehmer bei der Hamburger Plan B Veranstaltung (Foto: Udo Schuldt)

Ökologische und soziale Maßnahmen müssen unbedingt demokratisch erfolgen. Demokratie ist aber auch notwendiges Regulativ für die Wirtschaft. Banken kranken - an mangelnder Mitbestimmung über die Geldverwendung, vor Betrieben könnte man ein Schild aufstellen: "Hier endet der demokratische Sektor der Bundesrepublik Deutschland".

Mangelnde Mitsprache von Umweltverbänden, "3. Welt-Solidaritätsgruppen", von Anwohnern und der im Betrieb Arbeitenden ist ja auch eine Ursache für umweltschädliche Produkte und umweltzerstörende Produktionsweisen.


(Foto: Udo Schuldt)

DIE LINKE will dies ändern und - ganz demokratisch - wird der Plan zunächst diskutiert. Dazu reisen Delegationen von linken Bundestagsabgeordneten durch die Lande und beraten die Vorschläge mit Parteimitgliedern und der interessierten Öffentlichkeit.


(Foto: Udo Schuldt)

Gestern waren drei der Parlamentarier in Hamburg. Cornelia Möhring, Dr. Kirsten Tackmann und Jan van Aken stellten die wesentlichen Aspekte des linken Plans vor und bekamen einiges zu hören. Allerdings im wesentlichen Zustimmung. Die meisten Diskutanten empfanden diese Iniative als sehr wichtig.


(Foto: Udo Schuldt)

Unterschiedliche Ansichten gab es im Detail. Der Meinungsausstausch sollte nach Aussagen der Abgeordneten aber vor allem dazu dienen solche unterschiedlichen Ansichten aufzunehmen, damit diese zur Verbesserung des Plans beitragen können.

Wer nicht zu den Veranstaltungen kommen kann, hat die Möglichkeit sich auf der Webseite zu äußern.

Im Oktober gibt es einen Kongress in Berlin, auf dem die Diskussion noch in Plena und Arbeitsgruppen vertieft werden soll. (Infos dazu gibt es auf der Webseite des Plan B)