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#Klimaschutz #Landwirtschaft #Waldschutz

Weltweit gibt es vier Milliarden Hektar Wald, was ungefähr 31 Prozent der Landfläche der Erde entspricht. Laut WWF werden durchschnittlich 13 Millionen Hektar pro Jahr abgeholzt. Das entspricht pro Minute in etwa der Fläche von 35 Fußballfeldern. Das hat nicht nur einen negativen Einfluss auf das Klima, sondern auch auf einzigartige Ökosysteme, die zunehmend verschwinden. Prof. Pierre Ibisch von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, ist einer der deutschlandweit führenden Waldexperten und Gast in der aktuellen Folge des querFELDein-Podcasts.

PodcastquerFELDein-Podcast: Neue Folge zum Thema Wald. Zu Gast ist Prof. Pierre Ibisch von der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE). (Grafik © Justus Menke / Unsplash)

Mit ihm spricht die Moderatorin Julia über die, wie er sagt, „komplexesten Ökosysteme auf unserer Erde, mit der größten Biomasse und mit der größten Artenvielfalt“. Außerdem fragt sie ihn, in welchem Zustand sich unsere Wälder befinden, wie sich der Klimawandel auf ihre „Gesundheit“ auswirkt, wie wir Wälder „klimafit“ machen können und auch, ob das Bauen mit Holz wirklich so nachhaltig ist, wie wir denken.

„Es ist ein Kurzschluss, dass Holz per se nachhaltig ist. Wald hat nicht diese Erneuerungsgarantie. Das galt bisher, aber das ist vorbei in der Klimakrise.“ — Prof. Pierre Ibisch, Biologe

Zur Podcast-Folge: https://www.quer-feld-ein.blog/episodes/wie-geht-es-unseren-waldern

REINGEHÖRT - Die Podcast-Folge in der Kurzversion: https://www.quer-feld-ein.blog/episodes/reingehort-wie-geht-es-unseren-waldern

Der Podcast ist auf Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts, YouTube und auf dem Blog verfügbar: https://www.quer-feld-ein.blog/hoeren/


Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V.


Die Online-Wissensthek „querFELDein“ der Leibniz-Gemeinschaft bündelt Fakten, News und Ideen rund um die Landwirtschaft der Zukunft. In einem interaktiven Blog-Format bringt sie dabei Perspektiven aus Forschung, Praxis und Gesellschaft zusammen und lädt zum Dialog ein. Initiiert vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. und gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) wird das Projekt neben dem ZALF unterstützt vom Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB), dem Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), dem Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ), dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP), dem Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS), dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE), dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE), der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU), dem Forschungsinstitut für Nutztierbiologie (FBN), dem Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK), dem Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München (LSB), dem Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB), Saxony5, Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL Schweiz), Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) und Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE): www.quer-feld-ein.blog