"Wir lassen uns von der Landesregierung nicht an der Nase herumführen. Der schrittweise Ausstieg aus der Braunkohle muss kommen, ein neues Kohlekraftwerk in Brandenburg wird nicht mehr gebraucht. Deshalb muss auch die Planung des Tagebaus endlich abgebrochen werden." sagt Silvia Borkenhagen aus Grabko, vom Arbeitskreis Öffentlichkeit der Agenda21. Darum veranstalten die betroffen Menschen der vom Tagebau Jänschwalde-Nord bedrohten Dörfer, am 8. Januar, einen weiteren Protest-Sternmarsch. In Anbetracht der aktuellen Diskussion der Energiestrategie Brandenburgs demonstrieren sie gegen den geplanten Tagebau und gegen den Neubau von Braunkohlekraftwerken.


Braunkohle-Tagebau und Braunkohle-Kraftwerk bei Jänschwalde; (Foto: GuentherHH; Lizenz: CC-BY-ND-2.0)

Das Zusammentreffen der Demonstrationszüge, aus drei Richtungen, soll, gegen 14 Uhr, auf der Wiese zwischen den Orten Grabko, Kerkwitz und Atterwasch erfolgen. Zu den Initiatoren des Sternmarsches zählen auch die Bürger der Orte, die von einer Randlage am Tagebauloch bedroht sind, wie zum Beispiel Taubendorf, Gastrose, Schenkendöbern und Guben.

Die schon traditionellen Treffpunkte der Demo-Teilnehmer sind:

  • 13:00 Uhr Grabko, Gaststätte
  • 13:15 Uhr Atterwasch, Feuerwehr
  • 13:30 Uhr Kerkwitz, Dreieck (Bahnanschluss vorhanden)

Bereits am 7.1.12 findet in Rohne eine Infoveranstaltung zur möglichen Bewahrung der Region vor den Folgen des Bergbaus statt. Die Rohne Region ist akut bedroht von der Abbaggerung für den Tagebau Nochten. Details zum Tag mit Wanderung, Infoveranstaltung und Kulturprogramm finden sich hier.  Nach Angaben der Veranstalter reicht es um 12.29 Uhr am Bahnhof Schleife anzukommen. Es wird auf diese Zugverbindung gewartet.

Weitere Infos zu den Braunkohletagebauen in dieser Region finden Sie auf der Webseite der Veranstalter

Bleibt nur zu Wünschen, dass sehr viele Menschen an diesen Veranstaltungen teilnehmen!