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Vorwort

Der amerikanische Philosoph John Dewey hat einmal gesagt: "Der stärkste Trieb in der menschlichen Natur ist der Wunsch, bedeutend zu sein!" Nun, ich glaube da ist was dran. Ein kommunikatives Miteinander gibt dem einzelnen Individuum immerhin die einzigartige Möglichkeit, sich verbal in Szene setzen zu können. Gleichzeitig lassen sich auch noch einige Ideen auf diesem Wege transportieren. Gerade in unserer heutigen schnelllebigen Zeit, in der die Welt eng zusammen gerückt ist, wächst sich eine konsensfähige Kommunikation zu einer geradezu lebenswichtigen Notwendigkeit aus.


Melancolia von Albrecht Dürer (Bild ist gemeinfrei)

Kriege ließen sich durch die tolerante Annäherung der verfeindeten Staaten - unter Kaltstellung der an Kriegen interessierten Gruppierungen - leicht vermeiden. Diskussionen, bei denen die Kontrahenten einen gemeinsamen Konsens finden, führen letztlich dazu, daß beide Parteien ein angenehmes Gefühl haben. Dabei kommt es überhaupt nicht darauf an, wie viel erreicht wurde, sondern das etwas erreicht wurde. Selbst kleine Schritte vorwärts führen - wenn auch über einen längeren Zeitraum - zum Ziel.

Wie aber sieht es im täglichen Leben der in einer zivilisierten Gesellschaft eingebetteten (embadded) Menschen als Einzelindividuum aus? Wie spricht der Ehemann / Lebenspartner/In mit der zweiten Hälfte und umgekehrt - und vor allem, sprechen diese Personen überhaupt noch miteinander? Wie kommuniziert man mit seinen Freunden? Wie spricht man mit Arbeitskollegen, Vorgesetzten oder Untergebenen?

Den so genannten Stein der Weisen gibt es sicher nicht!

Aber wenn du selbst die Voraussetzungen schaffst, wenn du bereit bist, dich auch mit den Argumenten der Gegenseite ehrlich und produktiv auseinander zu setzen, dann lassen sich mit Sicherheit in einem offenen Dialog geführte Gespräche konfliktfrei führen und Standpunkte gemeinsam neu definieren.

Ziel dieses Referates ist es, dich durch eigenes Überlegen und Überdenken deiner bisherigen Strategien der Kommunikationsbewältigung konsensfähig zu machen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Cornelia Warnke im September 2011 (zuerst erschienen im April 2003)