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Erster Verhandlungsentwurf und Umweltprojekte in Durban

Die Delegationsbesprechung findet heute früh um 7:45 Uhr im Kongresszentrum statt. Das Büro der deutschen Delegation liegt in einer Tiefgarage.


Demo in Durban: Auf die Leute hören, nicht auf die Verschmutzer! Foto: tcktcktck; Lizenz:CC-BY-NC-SA-2.0

Die einzelnen Referate berichten kurz den Sachstand der Verhandlungen. Es gebe bereits einen Verhandlungstext, der Entscheidungsoptionen für fast alle relevanten Themen beinhalte, erklärt eine Vertreterin des Umweltministeriums. Ohne hier ins Detail zu gehen: Es geht darin offensichtlich um die Weiterführung der umstrittenen Marktmechanismen, aber auch um die Systeme der Klimabeobachtung, um die Einbeziehung von Schiffsemmissionen, sowie um die Behandlung von Nicht-CO2-Gasen, wie HFCKW.

Seit gestern bin ich in Durban. Als ich ankomme gerate ich in den "Global Day of Action". Zahlreiche südafrikanische und internationale Umweltorganisationen sowie kirchliche Gruppen haben dazu aufgerufen. Tausende protestieren in der Stadt gegen den Stillstand bei den UN-Klimaverhandlungen.


Global Day of Action in Durban;Foto: Friends of the Earth; Lizenz: CC-BY-NC-SA-2.0 

Heute Vormittag sehe ich mich erst einmal auf dem UN-Konferenzgelände um. Die meisten Stände der Nichtregierungsorganisationen und sind nicht besetzt. Es sind auch wenige Besucher vor Ort.

Vor mir stehen 13 Stunden Flug von München nach Durban, also etliche Tonnen CO2-Emissionen. Lohnt sich dafür die Reise zur UN-Klimakonferenz nach Südafrika?


Eva Bulling-Schröter mit Klimazeuginnen, im Deutschen Bundestag, einige Tage vor ihrem Abflug nach Durban © 



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Das Tagebuch der Bundestagsabgeordneten Eva Bulling-Schröter von der COP17-Weltklimakonferenz in Durban.